Nel Dolce
    Stephanie Buyken
    Sabine König
    Harm Meiners
    Philipp Spätling

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Pressestimmen

Aus der "Glocke" vom 8.12.2009:

"Reineke Fuchs lebendig gemacht"

"Konzertlesungen sind nichts ungewöhnliches, aber wenn dazu Telemann oder Händel noch dazu auf historischen Instrumenten erklingen, ist das schon eine kleine Rarität. Und eine sehr vergnügliche dazu, wie sich sehr schnell erwies, denn Joachim Berger rezitierte die Gesänge mit einer beeindruckenden stimmlichen und mimischen Ausdruckskraft. Dabei ergänzten sich Rezitator und das Quartett [...] in einer Weise, in der Musik und Literatur harmonierten und gelegentlich zu einem Gesamtkunstwerk symbiotisch miteinander verschmolzen. Berger, der die Goetheschen Verse wunderar zu modulieren verstand [...], arbeitete das Durchtriebene des Fuchses [...] so plastisch heraus, dass sich die Zuschauer fast in eine Theatervorstellung versetzt fühlen konnten. Die einfühlsam interpretierte Barockmusik übernahm dabei manchmal die Aufgabe, das Gesprochene zu untermalen oder zu verstärken und die Spannung zu steigern, manchmal aber auch auf das Geschehen hinzuführen. Stephanie Buyken (Blockflöte) und Sabine König (Violine) begeisterten auf der Bühne durch eine mitreißende Hingabe beim Spiel und eine begleitende mimische Präsenz, die das Zuhören und Zuschauen zu einem eigenen Vergnügen werden ließ. [...]"


Aus Sulmtal.de, Ausgabe 42, Oktober 2009:

"Nel Dolce: Die Freuden der Liebe"

"Als das Kölner Barockensemble Nel Dolce in Obersulm gastierte, schwebte ein barocker Geist über dem Kultursaal. Locker und leicht klangen zunächst die italienischen Weisen unbekannter und bekannter Komponisten aus dieser Zeit. [...] Die ausgesuchten Stücke hatten allesamt mit Liebe zu tun, sei es der unerfüllten Liebe zu einer geliebten Person oder der Liebe im Allgemeinen. Stephanie Buyken, Sopran und Blockflöte, Andreas Hempel, Violine, Harm Meiners, Violoncello, und Philipp Spätling, Cembalo, beherrschen ihr „Handwerk“ aus dem Effeff.  [...] Die wunderbar klare Sopranstimme Stephanie Buykens beschrieb in der Arie aus der Oper „I casti amori d’Orontea“, Sehnsucht und Liebesleid erfrischend und eindrucksvoll. Bei Geminianis Sonate Nr. 2 für Violoncello und Cembalo fühlte sich so mancher Konzertbesucher an das Stück „Der Kontrabass“ von Süskind erinnert, das erst 14 Tage zuvor am selben Ort aufgeführt worden war. Mimik und Gesten des Cellisten Harm Meiners riefen den Protagonisten ins Gedächtnis zurück, der mit seinem Instrument ebenfalls symbiotisch vereint schien. [...] Das vom Cembalisten Spätling komponierte Stück „Les beaux jours reviennent“ [...] reihte sich ein in die Serie der zwei bis drei Jahrhunderte älteren Werke. [...] Lang anhaltender Applaus lässt einen hoffen, dass das Kölner Barockensemble alsbald wieder den Obersulmer Kultursaal zum Klingen bringt." Hartmut Balle


Aus der Rheinischen Post vom 11.03.2008:

"Drei Soloinstrumente zeigten Nähe im Dialog"

"Mit 'In Süße' oder 'In Sanftheit' lässt sich der italienische Name 'Nel Dolce' frei übersetzen und ist so genau die richtige Bezeichnung für das Kölner Barockensemble, das am Wochenende im Rahmen der Meisterkonzerte in Sandheide zu Gast war. [...] Mit der 'Sonate  en Quatuor' für Blockflöte, Oboe, Violine und Basso Continuo des Franzosen Antoine Dornel stellten sich die fünf Musiker vor. Das Spiel der drei Soloinstrumente glich einem Dialog und zeigte exemplarisch die außerordentliche Nähe der Interpreten zu einander, die maßgeblich für das gelungene Konzert war. Auch die Impulse der beiden Bassinstrumente wurden stets aufgegriffen. Im letzten Satz, der zügig und doch melancholisch war, lotete Oboist Alban Peters mit strahlender Klarheit die Höhen seines Instruments aus, während Flötistin Stephanie Buyken mit schnellen Läufen glänzte. [...]"


Aus der Dürener Zeitung vom 28.03.2008:

"Mit barocken Klängen Ohren verzaubert"

"Das Kölner Ensemble Nel Dolce drehte für Heimbewohner und Gäste kräftig am musikalischen Glücksrad und sorgte mit erlesener Musik für verzauberte Ohren. Diese Musik des Generalbasszeitalters (17.  und 18. Jahrhundert) war geprägt von der Kenntnis barocker Spielweisen. Dabei wurden die Klangmöglichkeiten der einzelnen Instrumente sensibel ausgeschöpft. So entstand eine reich differenzierte Ensemble-Kultur von bemerkenswerter Schönheit und Lebendigkeit. Mit großer Klangpracht wurde zu beginn Antonio Vivaldis Konzert F-Dur (RV 99) gespielt, bei dem die Orchesterstimmen solistisch besetzt wurden. Das Cembalo [...] erklang virtuos bei einer 'Fantasia' von Jan Pieterszoon Sweelinck. Bei Vivaldis Sonate Nr. 7 a-moll für Violoncello und Basso Continuo wurde das Tenor-Bass-Instrument der Violinfamilie sehr kunstvoll dargestellt. [...]"


Aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 11.12.2007:

"Spielfreude der Musiker wirkte ansteckend"

"Herzerfrischend unkonventionell bestritt am Sonntagabend das Barockensemble 'Nel Dolce' das vorweihnachtliche Wallgraben-Konzert. Die fünf jungen Musiker begeisterten mit Humor und Spielfreude und steckten das Publikum in der ehemaligen Konviktkapelle an der Trierer Straße mit ihrer guten Laune förmlich an.
Obwohl die Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und deren Zeitgenossen etwa 300 Jahre alt sind, wirkten sie in der Interpretation des Kölner Ensembles unglaublich aktuell und keineswegs angestaubt. [...]
Umso erfreulicher waren die musikalischen Leistungen von Alban Peters (Oboe), Sabine König (Violine), Stephanie Buyken (Blockflöte), Philipp Spätling (Cembalo und Blockflöte) und Harm Meiners (Violoncello). Auf historischen Instrumenten erwiesen sie sich als wahre Fachleute im Bereich der Barockmusik und erfreuten die Konzertbesucher mit authentischen, stilvollen Interpretationen. [...]
Glanzvolle Oboenklänge schmiegten sich an leuchtende Töne der Altblockflöte, fein und filigran darunter die Streicher und ein außerordentlich ambitionierter Philipp Spätling am Cembalo. [...]
Forsch musizierte Meiners auf den Darmsaiten seines barocken Instruments und meisterte mit Bravour seinen eigenständigen Part, mit dem Telemann das Cello aus der Continuo-Funktion heraushob.
Innig und anheimelnd erstrahlte das berühmte Concerto grosso op. 6 Nr. 8 in g-Moll 'per la Notte di Natale' von Arcangelo Corelli. Langgezogene Dissonanzen, die sich sanft auflösten, herrliche, sich langsam aufbauende Harmonien und der herzliche, direkte Ton eines jeden Instruments machten dieses Stück ganz ohne Frage zu einem Höhepunkt des Abends. Nicht weniger gelungen das 'Duett für zwei Voiceflutes' von Telemann. Die beiden Altblockflöten kommunizierten wie in tiefer Freundschaft verbunden. Stephanie Buyken und Philipp Spätling sahen sich dabei mitunter tief in die Augen, was sie jedoch nicht an Virtuosität, ausgefeilter Atemtechnik und absolut präzisem Zusammenspiel hinderte. Ein rundum gelungenes Konzert der jungen Musiker zur Adventszeit also, das die Münstereifeler Konzertfreunde schließlich hochzufrieden den Heimweg antreten ließ."


Aus der Rheinischen Post vom 19.12.2006:

"[...]Der Chor [...] hatte sich diesmal als konzertanten Partner Nel Dolce ausgewählt, ein junges Instrumentalensemble aus Köln, mit dem an diesem Abend teils gemeinsam oder im Wechsel musiziert wurde. Man gewann den Eindruck, als stimulierten sich beide Ensembles gegenseitig in ihrer Ausstrahlung- und Interpretationskraft zu Leistungen auf höchstem Niveau. [...] Die Musiker des Barockensembles, allesamt Absolventen der Kölner Musikhochschule, gaben ein beeindruckendes Zeugnis ihres Könnens: absolut virtuos und intonationssicher, voller Musizierfreude, überzeugend und erfrischend."


Aus der Neuen Ruhr/Rhein-Zeitung vom 15.12.2006:

"[...] Virtuos und musikalisch einfühlsam begleitete das Barockensemble "Nel Dolce" den Chor und brillierte im Quartett G-dur von Georg Philipp Telemann. Die Spielfreude der jungen Musiker wirkte ansteckend auf das gespannt zuhörende Publikum. Die Sopranistin Stephanie Buyken, auch Soloblockflötistin, gestaltete musikalisch anspruchsvoll und mühelos die Arie der Telemann-Kantate "Machet die Tore weit" und hinterließ einen ebenso überzeugenden Eindruck in der Soloarie "Auch mit gedämpften schwachen Stimmen". [...]"


Aus der "Rheinischen Post" vom 24.11.2006:

"[...] Es war eine Freude mitzuerleben, wie im Vortragsraum die Realisierung dieses Konzepts gelang. Körperlich und geistig behinderte Menschen reagierten mit spontaner Freude und Zustimmung auf eine musikalische Darbietung von hoher Qualität. Dass es möglich ist, mit Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auch junge behinderte Menschen zu begeistern, mag überraschen, aber es war so. Die Art des Vortrags trug viel dazu bei.
Auf dem Programm des Quintetts standen vorwiegend Werke von Telemann und Händel, die in historischer Aufführungspraxis zum Klingen gebracht wurden. Die Musiker spielten auf Instrumenten alter Bauart in einer Weise, wie sie wahrscheinlich zur Entstehungszeit der Kompositionen üblich war. [...] Und weil die fünf sympathischen jungen Musiker in erfreulich unverkrampfter, lockerer Weise auftraten, übertrug sich ihre elementare Freude an der Musik unmittelbar auf die Zuhörer. Als Sängerin und Flötistin hatte Stephanie Buyken schnell ihr Publikum gewonnen. Indes bürgte schon die polyphone Struktur der Werke dafür, dass hier gleichberechtigte Partner spielten, die glänzend harmonisierten. [...]
Der Zwischenruf eines Zuhörers vor der Zugabe "Spielen die schon wieder?" war als Ausdruck positiver Überraschung gemeint. Er konnte als Beleg gelten, dass es geglückt war, behinderte Menschen emotional zu erreichen."


Presseinformation des Klinikums für Palliativmedizin der Universität zu Köln
(http://www.medizin.uni-koeln.de/kppk)

"Palliative Barockmusik - Wirksam gegen Schmerzen und andere Beschwerden"

"[...]Die jungen Musiker des Ensembles spielten am 29. September 2005 für rund 40 Patienten, Angehörige und Besucher der Station Werke von Janitsch, Händel, Telemann, Vivaldi und Sammartini. Wussten Sie, dass Vivaldi Priester war und dieses Amt aufgab um sein Leben der Musik zu widmen und dass er in Italien den Spitznamen "Roter Priester" bekam, weil er einen roten Bart trug? Mit Anekdoten aus dem Leben der Komponisten, Hintergrundinformationen zu den Stücken und kleinen Späßen schmückten die Musiker abwechselnd das Programm aus. Es gelang ihnen wirklich "spielend" mit unterhaltsam präsentierter Kammermusik auf hohem Niveau unterschiedlichste aber ausschließlich positive Emotionen bei den Zuhörern zu wecken [...]."


Aus der Aachener Zeitung vom 18.3.2005:

"Nel Dolce begeisterte in St. Raphael"

"[...] Außerordentlich gut aufeinander abgestimmt erzeugten [Nel Dolce] in der Kapelle des Klosters einen wohlig-warmen Resonanzkörper. Bereits zu Auftakt [...] setzte das Ensemble frische Impulse. Die beiden Blasinstrumente umtänzelten sich in bester Spiellaune und suchten dabei immer wieder pointiert die Akzente des Cembalos. Aber auch in den sehr getragenen Passagen hielten die Musiker die innere Spannung permanent aufrecht, ohne das Tempo unnötig zu forcieren. So verbanden sie mühelos das Beschwingte mit dem Besinnlichen. [...] (nk)"