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Aus der "Glocke" vom 8.12.2009:
"Reineke Fuchs lebendig gemacht"
"Konzertlesungen sind nichts ungewöhnliches, aber wenn dazu Telemann oder Händel noch dazu auf historischen Instrumenten erklingen, ist das schon eine kleine Rarität. Und eine sehr vergnügliche dazu, wie sich sehr schnell erwies, denn Joachim Berger rezitierte die Gesänge mit einer beeindruckenden stimmlichen und mimischen Ausdruckskraft. Dabei ergänzten sich Rezitator und das Quartett [...] in einer Weise, in der Musik und Literatur harmonierten und gelegentlich zu einem Gesamtkunstwerk symbiotisch miteinander verschmolzen.
Berger, der die Goetheschen Verse wunderar zu modulieren verstand [...], arbeitete das Durchtriebene des Fuchses [...] so plastisch heraus, dass sich die Zuschauer fast in eine Theatervorstellung versetzt fühlen konnten. Die einfühlsam interpretierte Barockmusik übernahm dabei manchmal die Aufgabe, das Gesprochene zu untermalen oder zu verstärken und die Spannung zu steigern, manchmal aber auch auf das Geschehen hinzuführen. Stephanie Buyken (Blockflöte) und Sabine König (Violine) begeisterten auf der Bühne durch eine mitreißende Hingabe beim Spiel und eine begleitende mimische Präsenz, die das Zuhören und Zuschauen zu einem eigenen Vergnügen werden ließ. [...]"
Aus Sulmtal.de, Ausgabe 42,
Oktober 2009:
"Nel Dolce: Die Freuden der Liebe"
"Als das
Kölner Barockensemble Nel
Dolce in Obersulm gastierte, schwebte ein barocker Geist über
dem Kultursaal. Locker
und leicht klangen zunächst die italienischen Weisen unbekannter
und bekannter
Komponisten aus dieser Zeit. [...] Die ausgesuchten Stücke hatten
allesamt mit Liebe zu tun, sei es der unerfüllten Liebe zu einer
geliebten
Person oder der Liebe im Allgemeinen. Stephanie Buyken, Sopran und
Blockflöte,
Andreas Hempel, Violine, Harm Meiners, Violoncello, und Philipp
Spätling,
Cembalo, beherrschen ihr „Handwerk“ aus dem Effeff.
[...] Die wunderbar klare Sopranstimme
Stephanie Buykens beschrieb in der Arie aus der Oper „I casti
amori d’Orontea“,
Sehnsucht und Liebesleid erfrischend und eindrucksvoll. Bei
Geminianis Sonate Nr. 2 für Violoncello
und Cembalo fühlte sich so mancher Konzertbesucher an das Stück
„Der Kontrabass“
von Süskind erinnert, das erst 14 Tage zuvor am selben Ort
aufgeführt worden
war. Mimik und Gesten des Cellisten Harm Meiners riefen den
Protagonisten ins
Gedächtnis zurück, der mit seinem Instrument ebenfalls symbiotisch
vereint
schien. [...] Das vom Cembalisten Spätling komponierte
Stück „Les beaux jours reviennent“ [...] reihte sich ein in
die Serie der zwei bis drei Jahrhunderte älteren
Werke. [...] Lang
anhaltender Applaus lässt einen hoffen, dass das Kölner
Barockensemble alsbald
wieder den Obersulmer Kultursaal zum Klingen
bringt." Hartmut Balle
Aus der Rheinischen
Post vom 11.03.2008:
"Drei Soloinstrumente zeigten Nähe im Dialog"
"Mit 'In Süße' oder 'In
Sanftheit' lässt sich der italienische Name 'Nel Dolce' frei übersetzen
und ist so genau die richtige Bezeichnung für das Kölner
Barockensemble, das am Wochenende im Rahmen der Meisterkonzerte in
Sandheide zu Gast war. [...] Mit der 'Sonate en Quatuor' für
Blockflöte, Oboe, Violine und Basso Continuo des Franzosen Antoine
Dornel stellten sich die fünf Musiker vor. Das Spiel der drei
Soloinstrumente glich einem Dialog und zeigte exemplarisch die
außerordentliche Nähe der Interpreten zu einander, die maßgeblich für
das gelungene Konzert war. Auch die Impulse der beiden Bassinstrumente
wurden stets aufgegriffen. Im letzten Satz, der zügig und doch
melancholisch war, lotete Oboist Alban Peters mit strahlender Klarheit
die Höhen seines Instruments aus, während Flötistin Stephanie Buyken
mit schnellen Läufen glänzte. [...]"
Aus der Dürener Zeitung vom 28.03.2008:
"Mit barocken Klängen Ohren verzaubert"
"Das Kölner Ensemble Nel Dolce drehte für
Heimbewohner
und Gäste kräftig am musikalischen Glücksrad und sorgte mit erlesener
Musik für verzauberte Ohren. Diese Musik des Generalbasszeitalters (17.
und 18. Jahrhundert) war geprägt von der Kenntnis barocker
Spielweisen. Dabei wurden die Klangmöglichkeiten der einzelnen
Instrumente sensibel ausgeschöpft. So entstand eine reich
differenzierte Ensemble-Kultur von bemerkenswerter Schönheit und
Lebendigkeit. Mit großer Klangpracht wurde zu beginn Antonio Vivaldis
Konzert F-Dur (RV 99) gespielt, bei dem die Orchesterstimmen solistisch
besetzt wurden. Das Cembalo [...] erklang virtuos bei einer 'Fantasia'
von Jan Pieterszoon Sweelinck. Bei Vivaldis Sonate Nr. 7 a-moll für
Violoncello und Basso Continuo wurde das Tenor-Bass-Instrument der
Violinfamilie sehr kunstvoll dargestellt. [...]"
Aus dem Kölner
Stadtanzeiger vom 11.12.2007:
"Spielfreude der Musiker wirkte ansteckend"
"Herzerfrischend
unkonventionell
bestritt am Sonntagabend das Barockensemble 'Nel Dolce' das
vorweihnachtliche Wallgraben-Konzert. Die fünf jungen Musiker
begeisterten mit Humor und Spielfreude und steckten das Publikum in
der ehemaligen Konviktkapelle an der Trierer Straße mit ihrer
guten Laune förmlich an.
Obwohl die Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp
Telemann und deren Zeitgenossen etwa 300 Jahre alt sind, wirkten sie
in der Interpretation des Kölner Ensembles unglaublich aktuell
und keineswegs angestaubt. [...]
Umso erfreulicher waren die musikalischen Leistungen von Alban
Peters (Oboe), Sabine König (Violine), Stephanie Buyken
(Blockflöte), Philipp Spätling (Cembalo und Blockflöte)
und Harm Meiners (Violoncello). Auf historischen Instrumenten
erwiesen sie sich als wahre Fachleute im Bereich der Barockmusik und
erfreuten die Konzertbesucher mit authentischen, stilvollen
Interpretationen. [...]
Glanzvolle Oboenklänge schmiegten sich an leuchtende Töne
der Altblockflöte, fein und filigran darunter die Streicher und
ein außerordentlich ambitionierter Philipp Spätling am
Cembalo. [...]
Forsch musizierte Meiners auf den Darmsaiten seines barocken
Instruments und meisterte mit Bravour seinen eigenständigen
Part, mit dem Telemann das Cello aus der Continuo-Funktion heraushob.
Innig und anheimelnd erstrahlte das berühmte Concerto grosso
op. 6 Nr. 8 in g-Moll 'per la Notte di Natale' von Arcangelo
Corelli. Langgezogene Dissonanzen, die sich sanft auflösten,
herrliche, sich langsam aufbauende Harmonien und der herzliche,
direkte Ton eines jeden Instruments machten dieses Stück ganz
ohne Frage zu einem Höhepunkt des Abends. Nicht weniger gelungen
das 'Duett für zwei Voiceflutes' von Telemann. Die beiden
Altblockflöten kommunizierten wie in tiefer Freundschaft
verbunden. Stephanie Buyken und Philipp Spätling sahen sich
dabei mitunter tief in die Augen, was sie jedoch nicht an
Virtuosität, ausgefeilter Atemtechnik und absolut präzisem
Zusammenspiel hinderte. Ein rundum gelungenes Konzert der jungen
Musiker zur Adventszeit also, das die Münstereifeler
Konzertfreunde schließlich hochzufrieden den Heimweg antreten
ließ."
Aus der Rheinischen
Post vom 19.12.2006:
"[...]Der Chor [...] hatte
sich diesmal als konzertanten Partner Nel Dolce ausgewählt, ein junges
Instrumentalensemble aus Köln, mit dem an diesem Abend teils gemeinsam
oder im Wechsel musiziert wurde. Man gewann den Eindruck, als
stimulierten sich beide Ensembles gegenseitig in ihrer Ausstrahlung-
und Interpretationskraft zu Leistungen auf höchstem Niveau. [...]
Die Musiker des Barockensembles, allesamt Absolventen der Kölner
Musikhochschule, gaben ein beeindruckendes Zeugnis ihres Könnens:
absolut virtuos und intonationssicher, voller Musizierfreude,
überzeugend und erfrischend."
Aus der Neuen
Ruhr/Rhein-Zeitung vom 15.12.2006:
"[...] Virtuos und
musikalisch einfühlsam begleitete das Barockensemble "Nel Dolce" den
Chor und brillierte im Quartett G-dur von Georg Philipp Telemann. Die
Spielfreude der jungen Musiker wirkte ansteckend auf das gespannt
zuhörende Publikum. Die Sopranistin Stephanie Buyken, auch
Soloblockflötistin, gestaltete musikalisch anspruchsvoll und mühelos
die Arie der Telemann-Kantate "Machet die Tore weit" und hinterließ
einen ebenso überzeugenden Eindruck in der Soloarie "Auch mit
gedämpften schwachen Stimmen". [...]"
Aus der "Rheinischen
Post" vom 24.11.2006:
"[...] Es war eine Freude
mitzuerleben, wie im Vortragsraum die Realisierung dieses Konzepts
gelang. Körperlich und geistig behinderte Menschen reagierten mit
spontaner Freude und Zustimmung auf eine musikalische Darbietung von
hoher Qualität. Dass es möglich ist, mit Musik des 17. und 18.
Jahrhunderts auch junge behinderte Menschen zu begeistern, mag
überraschen, aber es war so. Die Art des Vortrags trug viel dazu bei.
Auf dem Programm des Quintetts standen vorwiegend Werke von Telemann
und Händel, die in historischer Aufführungspraxis zum Klingen gebracht
wurden. Die Musiker spielten auf Instrumenten alter Bauart in einer
Weise, wie sie wahrscheinlich zur Entstehungszeit der Kompositionen
üblich war. [...]
Und weil die fünf sympathischen jungen Musiker in erfreulich
unverkrampfter, lockerer Weise auftraten, übertrug sich ihre elementare
Freude an der Musik unmittelbar auf die Zuhörer. Als Sängerin und
Flötistin hatte Stephanie Buyken schnell ihr Publikum gewonnen. Indes
bürgte schon die polyphone Struktur der Werke dafür, dass hier
gleichberechtigte Partner spielten, die glänzend harmonisierten. [...]
Der Zwischenruf eines Zuhörers vor der Zugabe "Spielen die schon
wieder?" war als Ausdruck positiver Überraschung gemeint. Er konnte als
Beleg gelten, dass es geglückt war, behinderte Menschen emotional zu
erreichen."
Presseinformation
des
Klinikums für Palliativmedizin der Universität zu
Köln
(http://www.medizin.uni-koeln.de/kppk)
"Palliative Barockmusik - Wirksam gegen Schmerzen
und andere Beschwerden"
"[...]Die jungen Musiker des
Ensembles spielten am 29. September 2005 für rund 40
Patienten, Angehörige und Besucher der Station Werke von
Janitsch, Händel, Telemann, Vivaldi und Sammartini. Wussten
Sie, dass Vivaldi Priester war und dieses Amt aufgab um sein Leben der
Musik zu widmen und dass er in Italien den Spitznamen "Roter Priester"
bekam, weil er einen roten Bart trug? Mit Anekdoten aus dem Leben der
Komponisten, Hintergrundinformationen zu den Stücken und
kleinen Späßen schmückten die Musiker
abwechselnd das Programm aus. Es gelang ihnen wirklich "spielend" mit
unterhaltsam präsentierter Kammermusik auf hohem Niveau
unterschiedlichste aber ausschließlich positive Emotionen bei
den Zuhörern zu wecken [...]."
Aus der Aachener
Zeitung vom
18.3.2005:
"Nel Dolce begeisterte in St. Raphael"
"[...]
Außerordentlich gut aufeinander abgestimmt erzeugten [Nel
Dolce] in der Kapelle des Klosters einen wohlig-warmen
Resonanzkörper. Bereits zu Auftakt [...] setzte das Ensemble
frische Impulse. Die beiden Blasinstrumente umtänzelten sich
in bester Spiellaune und suchten dabei immer wieder pointiert die
Akzente des Cembalos. Aber auch in den sehr getragenen Passagen hielten
die Musiker die innere Spannung permanent aufrecht, ohne das Tempo
unnötig zu forcieren. So verbanden sie mühelos das
Beschwingte mit dem Besinnlichen. [...] (nk)"
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